Friday, 1st of May of 2009
Tja – meine Pläne sind nicht ganz nach Plan gelaufen. Garys Vater ist überraschend verstorben, und anstatt jetzt heute (Fr) und morgen mit ihm Jakarta anzuschauen und einfach nochmal intensiv Zeit zu verbringen, haben wir uns heute 2h gesehen bevor er nach Australien abgereist ist. Jetzt verbringe ich meinen Nachmittag im „Pancake Parlour“ in Lippo Karawaci Mall, und nehme wenn ich die Nase komplett voll hab und die Rush Hour hoffentlich vorüber ist ein Taxi zu Denish nach Hause (Jakartas Verkehrssystem geht GAR nicht. Mit Staus ist beständig zu rechnen, und dann brauche ich ne Stunde mit dem dem Taxi zu Denish nach Haus. Betet, dass es abends glatt läuft!). Denish kommt nämlich erst morgen Nachmittag hier an. Wäre nun, da Gary keine Zeit hat, gern noch 1-2 Tage im Paradies (=Bali) geblieben, aber umbuchen ging nicht. Hab hier Internet und ordne meine Bilder, meinen Blog, etc. Habe auch gerade zwei Zusätze im „street experiences“-Post veröffentlicht. Wenn ihr mögt, lest auch meine neueren Erfahrungen was das betrifft.
Emotional turmoil – natürlich bin ich froh, nach Hause zu kommen, und dennoch könnte ich heulen. Wie schon im letzten Post erwähnt etwas unerwartet. Aber irgendwie bindet man sich doch emotional ganz schön an die Leute, wenn die eigentlich notwendigen Kontaktpersonen (ihr!) so weit weg sind, und die, die nah sind, einen eh besser verstehen. Ich habe viele meiner Gedanken quasi täglich mit Gary und häufig mit Denish geteilt. Wie könnte ich nicht traurig sein, wenn so eine intensive Bindung fast gänzlich unterbrochen wird? Außerdem waren die letzten zwei Wochen toll – aber auch genau deshalb, weil es die letzten zwei Wochen waren. Ich habe sehr viel unternommen und viele Leute noch einmal gesehen, die ich mochte. Und Bali war phantastisch. Aber all das wäre ja nicht von Dauer…
Fazit: Wenn ich mich drauf einließe, könnte ich jetzt losweinen – und das nehme ich als ein gutes Zeichen. Wäre es nicht so, was hätte mein Aufenthalt dann bedeutet? Zumindest auf einer menschlichen Ebene?
Nun zu Bali. Auf Bali alleine reisen ist toll (die Liste der Dinge die ich hier lerne wird länger und länger. Die Tatsache, dass ich alleine verreisen kann fördert meine Selbstsicherheit,
> Crap – why are they playing ‚I’m leaving on a jetplane‘ now and in this mall when I HAVE to hear it?? I’m not keen on crying in public! <
das Gefühl mit quasi jeder Situation umgehen zu können, it just makes me feel even better about myself). Am ersten Abend fühlte ich mich noch unwohl und allein, aber dann haben mich eine Amerikanerin und eine Malaysierin angesprochen und wir haben nen netten Abend miteinander verbracht. Am nächsten Morgen (den 26.04.) war ich auf dem Weg zu einem langen Strandspaziergang, when I got lost in den Ständen die Schmuck (hauptsächlich Perlenschmuck für Beach-Beauties) verkaufen. Als eine andere Kundin eintrat dachte ich nur ‚bitte, bitte sprich deutsch, dann können wir uns austauschen ohne dass die Verkäufer es verstehen, und dann kann ich deinen Kram mitkaufen, so kriegen wir nen günstigeren Preis‘. Und –tadaa- sie sprach deutsch und hieß Isabelle. Während sie so die eine oder andere Kette anpries (weil sie sie haben wollte), fand ich die dann auch ganz gut, und nach Stunden (so schien es) verließ ich den Laden um 20 Euro ärmer aber um 13 Teile reicher (zwei Perlengürtel, die man fast nie tragen kann, aber was solls, Ohrringe, 3 Armreifen und 4 Ketten). Dann haben wir am Nachmittag einen Strandspaziergang nach Legian gemacht, den der Lonely Planet empfohlen hat, und abends waren wir aus. Beim Umherspazieren auf den Straßen wurden wir von 3 Kanadiern aufgegabelt, die ganz schön ‚crazy‘ aber auch unterhaltsam waren (siehe Fotos). Sie waren beispielsweise schon etwas lustig, und wir standen alle im Kreis und unterhielten uns, als Dillan (wie ich später herausfand) auf nen im Durchmesser kleinen, aber in der Höhe hohen Huckel trat. In der Annahme, das wäre mein Fuß entschuldigte er sich "I'm sorry, did I just step on your foot?" und wollte dazu wohl eine warme Geste mit dem Arm machen, und quasi von hinten leicht und fragend meinen Rücken berührern. Landete aber auf meinem Po. Zusammenfassung war dann "Okay - I DIDN'T step on your foot, but I just touched your butt!".
Bin morgens irgendwann um 5 rum nach Hause gegangen…
Am 27.04. bin ich nur mal kurz los um mir nen Busticket nach Ubud zu besorgen, und dann schnell noch vorher zum Treffpunkt mit Isabelle, und dann wollte sie, weil es ihr letzter Tag war am Strand zu Mittag essen, und dann am Strand zurückwandern. Und dann bin ich tatsächlich ins Hotel um mir Badezeug und Sonnencreme zuzulegen, aber da wars zu spät. So verbrannt war ich Jahre nicht mehr! Dass ich Hautkrebs kriege, darauf könnt ihr euch schonmal einstellen!
Irgendwann im Laufe des Tages habe ich noch die zwei Österreicher (den einen, und den verflucht gutaussehenden anderen – noticing is allowed, isn’t it?) aus dem Nachbar-Hotelzimmer kennengelernt, mit denen ich dann ne Bali-Tour am nächsten Tag unternommen hab. Die hatten ein Auto mit nem Fahrer gebucht (angenommen, dass der auch ne Art Führer wäre, der uns durch Bali führt, das war allerdings nicht der Fall) und ich hab mich eingekauft. Am 28.04. sind wir dann erst zum Tempel Pura Luhur in Ulu Watu, dann zum Strand Nusa Dua, dann zum Tempel Tanah Lot und dann nach Ubud – also das Wichtigste Süd-Balis. In Ubud bin ich geblieben und habe am 29.04. noch zwei seehr nette Kanadier kennengelernt (früher oder später geht’s definitiv nach Winnipeg, Canada), mit denen ich den ersten Teil einer cremation ceremony beobachtet habe. Abends habe ich dann eine Kecak-dance-performance (fire-dance) genossen und am 30.04. einen tollen Spaziergang in einer traumhaften Natur gemacht und mit nem Honey-Spa-treatment abgeschlossen. Auf letzteres war ich dummerweise fürchterlich allergisch (bzw. vermutlich auf das Massageöl), so dass ich statt entspannt, voll roter Pusteln und mit Juckreiz nach Hause ging. Schrecklich! Nachts in Jakarta haben mir Denishs Eltern noch irgendwelche Medizin besorgt, und nun gehts prima. Hoffe das bleibt auch so - kann ja nicht ewig Tabletten nehmen.
So jetzt höre ich mal auf, kann nicht mehr.
All dies ist auf den Bilder zu begutachten!
Wir sehen uns in Deutschland. Freue mich schon sehr auf euch!!
Elisa
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First, this blog drives me crazy because i understand n.o.t.h.i.n.g it makes me want to learn German language though.
AntwortenLöschenSecond, don't you dare telling people all around that those pictures of a creepy 'rooms' are belongs to 'somebody'
it looks creepy compare to your 'rooms' ya?
okay
okay