Mittwoch, 22. Juli 2009

schönes Leben

Mittwoch 22. Juli 2009

Ist das Leben nicht wunderschön? Ist das Leben nicht einfach wunderschön?
Es ist 18.41h, ich komme gerade von der Arbeit, ich hätte schon um 17.oo oder 17.30h gehen können, aber ich bin aus Interesse geblieben, und hätte ich nicht die BA-Arbeit im Nacken, wäre ich bis zum Ende geblieben. Das ist wunderschön - dass es Spaß macht, dass ich das Gefühl habe am für mich perfekt richtigen Ort zu sein, dass ich gute Laune habe und das Gefühl, dass mein Leben erst einmal eine ganze Weile so weitergehen könnte, weil die Arbeit gut ist, weil sie mich ausfüllt, weil ich dafür gerne meine Freizeit investiere und weil ich den wenigen Feierabend den ich dann habe auch genießen kann. Irgendwie ist es so auch nicht dringend nötig, dass ich jeden Abend was unternehme, denn die Arbeit, wenn sie so ist wie diese Woche, füllt aus, bringt mich mit Menschen zusammen, so genieße ich dann auch den Abend für mich allein. Hach, es ist einfach alles wunderbar!
Und dann hab ich meine Schuhe abgeholt, bei einem alten kleinen Schuster mit ner noch kleineren Frau. Und sie sprechen nur italienisch, und sind nett, und natürlich, kaum ist die Frau da, übernimmt sie das Wort und der gute Mann sagt nix, und die Schuhe sind heil und ich hab mich bedankt und er hat sich zurück bedankt und das ist auch wunderbar. Wunderbar weil ich voll am Leben teilnehme, weil ich hier zu Hause bin, weil ich genug italienisch verstehe um seine Antwort zu verstehen, meine Nachbarschaft mag (italienisches Leben halt - das ist mir immer sehr wichtig - wirkliches Teilhaben, kein Tourismus).
Und dann hab ich heut auf spanisch mit Julie gechattet, nur kurz, auf der Arbeit, und mir ist ständig italienisch in die Quere gekommen. Und das ist auch großartig, weil ich möchte italienisch lernen, und ich habe eigentlich gar keine Zeit dazu und dennoch ist der Chat Beweis dafür, dass sich diese wunderschöne Sprache schon in meinen Kopf stiehlt...
Und letztens war ich nachts auf nem Moby-Konzert auf der Piazza del Popolo (ich lieeeebe das Wort 'Piazza'. Ist das nicht auch einfach wunderschön? Ich könnte es ständig sagen: piazza, piazza, piazza...) und es war 27° immernoch, und es war sehr, sehr laute und gute Musik und Menschen und Lichter und beleuchtete Brunnen und der beleuchtete Obelisk auf der Mitte des Platzes und - wow.

Mittwoch, 15. Juli 2009

Angekommen

Mittwoch Abend, das heißt eigentlich Donnerstag Morgen - 15./16. Juli 2009

Ich wollt nur sagen ich habe eine Phase des Ankommprozesses abgeschlossen. Mit anderen Worten bin ich auch eine Stufe auf der Lern-Leiter hochgeklettert. JUHU! Bin sehr froh, dass meine Ankunft noch vor meiner Abfahrt stattgefunden hat - das ist ja nicht selbstverständlich. Ankunft auch im Sinne von: ich fühl mich wohler hier, ich fühl mich zu Hause, ich mag die Italiener, ich habe auf einmal nen echten Überblick bei der Arbeit und bin quasi ne volle Mitarbeiterin (absoluter Qualitätssprung auch hier bei der Praktikumsbewertung - total gut - eigentlich werden wir Praktikanten voll mit eingespannt und auf einmal fühl ich mich auch kompetent).

Donnerstag, 2. Juli 2009

Mein Praktikum

Donnerstag 2. Juli, Abends

Sodele
Dann will ich euch jetzt endlich mal von meiner Arbeit berichten. Also:
Ich mache ein Praktikum bei der "Ständigen Vertretung der Bundesrepublik Deutschland bei der FAO und anderen Internationalen Organisationen" in Rom, was per se schon mal cool ist. Okay - könnt ihr wahrscheinlich nicht so nachvollziehen, aber für mich ist es ziemlich genau das, was ich machen will.
Das der offizielle Name so ist, ist komisch. Man sollte doch annehmen, dass der noch offiziellere Name lautet Ständige Vertretung der Bundesrepublik Deutschland bei der FAO, dem WFP und IFAD in Rom, aber nein 'und andere internationale Organisationen'. Das scheint in Anbetracht der Tatsache, dass es so deutlich viel griffiger, kürzer und handhabbarer ist absolut sinnvoll. Ääääh?
Wie auch immer.
Ständige Vertretung kürzt sich StäV ab - und so will ich es im Folgenden ebenfalls halten. Für die, dies nicht so genau wissen: StäV heißt es, weil es eben eine Vertretung Deutschlands bei Internationalen Organisationen ist. Handelt es sich um bilaterale Beziehungen in der Hauptstadt des jeweiligen Landes ists ne Botschaft, und befinden sich Vertretungen in anderen Städten, nicht Hauptstädten, sinds Konsulate.
So - jetzt hab ich mal wieder zur Allgemeinbildung beigetragen :) Die StäV hier in Rom befindet sich aber im Gebäude der deutschen Botschaft - deswegen behaupte ich auch häufiger mal ich ginge in die Botschaft - aufs Gebäude bezogen.

Die FAO ist die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen, das WFP ist das Welternährungsprogramm und IFAD der Internationale Fonds für landwirtschaftliche Entwicklung.
Der Oberfuzzi (Zitat Fr. Kuhn) ist Herr Botschafter Hans-Heinrich Wrede und mir wurde nahe gelegt ihn auch bitte Herrn Botschafter zu nennen und nicht irgendwie sonst!
Ansonsten wurde ich anfänglich irgendwann vereidigt und weiß nun Bescheid über sämtliche möglichen Vergehen die ich begehen könnte, die da u.a. wären:
a) Verwahrungsbruch,
b) Verletzung der Vertraulichkeit des Wortes,
c) Verwertung fremder Geheimnisse,
d) Vorteilsannahme,
e) Verrat in irriger Annahme eines illegalen Geheimnisses,
f) Landesverrat,
g) Preisgabe von Staatsgeheimnissen,
h) Landesverrätrerische Ausspähung,
i) Gefangenenbefreiung.
Ihr seht also, ich bewege mich auf verdammt dünnem Eis!!

Was mache ich? Ich arbeite hauptsächlich mit der guten Frau Kuhn (Frau Kuhn ist grandios - Frau Kuhn kriegt ihren eigenen Absatz) zusammen, sie ist zuständig für WFP und IFAD. Gleich zu Beginn in der ersten Woche sind wir täglich zur Exekutivratssitzung des WFP (= Executive Board).
Das WFP liegt einigermaßen in Römischen Randbezirken, bis ich die besten Verkehrsverbindungen raus hatte wars Mittwoch, es ging offiziell immer von 10-19h aber einmal (Mo) war vorweg auch EU-Koordinierung, und dann wurde auch überzogen, und anfänglich bin ich ja noch früher ausm Haus als notwendig, also war ich Mo bspw. von 7.15h bis 20h unterwegs. Und das alles quasi zum Mitschreiben. In der Woche hatte ich kein eigenes Leben.

Exkurs: Also, mal eben Zwischenfazit, weil hier passts grad (oh je, oh je Oma - ich merke gerade: ich sag das AUCH!!!):
Macht meine Arbeit Spaß? Nein.
Macht es Spaß durch meine Arbeit kennenzulernen und zu sehen was ich sehe und kennenlerne? Ja. Absolut.
Ist sie eine Herausforderung? Nein.
Lerne ich etwas auf den 1. Blick? Nein.
Lerne ich etwas auf den 2. Blick? Ja.
Lerne ich etwas auf den 3. Blick? Ebenfalls ja.
Der 1. Blick beinhaltet die Tatsache, dass ich vorranging mitschreibe, zusammenfasse, recherchiere, formuliere - also schreiben und schön schreiben helfe (obwohl natürlich auch hier Training nie schadet).
Der 2. Blick bezieht sich auf Kleinigkeiten, 'wie macht man seinen Chef glücklich', 'wie verfasse ich Drahtberichte', 'wie sollte Teamarbeit und deutsche Außernvertretung funktionieren', 'wie betreibe ich Networking und komme überall gut an', 'wie priorisiere ich' ( <- Scheißwort - was? gibts aber!), etc. Der 3. Blick bezieht sich auf umfassendere allgemeinere Einsichten, und das auf verschiedensten Ebenen. Einmal natürlich über deutsche Verwaltung und das deutsche Ministeriensystem. Und dann in die für mich so spannenden Internationalen Organisationen, ihre Arbeitsweise, ihre Funktion, die Arten der Einflussnahme der Mitglieder, die Sprache der Diplomatie, etc. Klar habe ich bei Model United Nations schon gelernt wie man 'motions' macht, wie man sich meldet um zu sprechen, wie man einleitend rumblubbert. Aber - hey - auf einmal wird dem ganzen Leben eingehaucht. Echtes! Auf einmal sehe ich, dass, auch wenn es bei MUNs und in Regelwerken so wirkte als wäre durch die Milliarden von Regelungen wie und wann man reden darf jeglicher Dialog oder gar Diskussion unmöglich, es fantastisch läuft. Theretisch denkt man sich, dass viel Politik in den Kantinen und außerhalb des Sitzungsraumes abläuft, aber nun erfahre ich das hautnah und wirklich und denke es mir nicht nur rein hypothetisch. Und zu Guter Letzte werden Zusammenhänge der Politik, der Weltordnung und des Internationalen Gefüges überhaupt, wird der Einbezug von Zivilgesellschaft, die Relevanz des Privaten Sektors, all dies wird langsam aber sicher greifbar, erlebbar, real. Also: gerade jetzt bin ich nicht unbedingt begeistert von meinem Praktikum, aber ich ahne schon, dass ich momentan die Basis zu einem allg. Verständnis lege, das ich schon in ein paar Jahren vorraussetzen werde, sie wie viele Leute die in ihrem Thema drin sind sich nicht vorstellen können, das man manche Zusammenhänge nicht kennt, denn wie könne man ohne ein solches Wissen auf dieser Welt herumlaufen??
Exkurs Ende

Wann hat man sonst noch so Spaß? Bei soner EB-Sitzung tendenziell eher selten, ist ja alles ernst und sind eben auch wirklich wichtige und ernsthafte Themen. Das alles in unterkühlter Atmosphäre - denn die Klimaanlage lief hervorragend, ich hab ab Tag Nr 2 freiwillig meine Anzüge statt der Kleider angezogen, auch wenn Rom 35° hatte, denn am 1.
Tag bin ich quasi erfroren. Insofern war aber folgender einleitender Kommentar von der schweizerischen Delegation am letzten Tag urkomisch:
"First of all I want to thank WFP for the heating provided. I will suggest to Switzerland to reduce its contributions because a lot of money is being spent on airconditioning". Der Saal war highly amused. Und ich hab mich bestimmt 15min daran erfreut. Keine Ahnung ob das von außen so nachvollziehbar ist, aber wie gesagt: äußerst ernste Umgebung, ordentlicher Bestandteil Wahrheit, dennoch zwinkernden Auges und in genau der Satzkonstruktion und Manier in der man auch sonst bei den Sitzungen spricht -bloß scherzhafter Inhalt. Lustig! Später wurde dann dreisterweise noch von nem WFP-Vertreter behauptet die Temperatur reflektiere einen "pleasant afternoon in Switzerland". Was auch n bissel komisch war, aber vorrangig frech, denn der Saal hat ja mehrheitlich gefroren, mit Ausnahme vielleicht der Amerikaner.

Interessant ist auch der Umgang mit Zahlen der StäV. Erinner ich mich grad heute dran, wie ich das in den ersten Tagen schon eigentümlich fand Frau Kuhn am Telefon zu hören, und sie redet über irgendeine deutsche Spende und sagt kein Problem, mache sie, ach um wieviel handele es sich denn? 1 Million? Okay.
Und diese Woche bei irgendeinem anderen Thema handelte es sich dann mal um 10 Millionen ("Wieviel Geld war das denn?" - "Ja so 10 Mio." - "Das ist doch schon längst raus!")- und es hat mich schon nimmer berührt. Sowohl die eine als auch die zehn Millionen - peanuts.

Jetzt folgt ersteinmal Frau Kuhns Absatz (um folgende Sprüche und Witze udn Aussagen zu verstehen muss man sie sich alle mit einem strahlendem Gesicht vorgebracht vorstellen):

Frau Kuhn war von anfang an nett, ne Plaudertasche, offen und herzlich.
Frau Kuhn qualifizierte sich an einem der ersten Tage als grandios, indem sie einen highlevel Deutschen beim WFP anrief (ich durfte offiziell mithören), und ihm dann einleitend zu seiner kommenden Beförderung gratulierte (DEU will natürlich immer gut vertreten sein, besonders im high level, und da er eh nett ist und sich das lohnt macht man gut Wetter). Er (hammerhart - sowas hab ich auch noch nicht erlebt!!) hakt ein und legt los, wie er daran gekommen ist, was er nun macht, wer ihm nachfolgt, keine Ahnung was genau und was sonst so - eine reine Lobeshymne auf sich selbst. Frau Kuhn, macht "hmmm", lächelt, und schreibt parallel folgendes Wort auf einen Zettel den sie mir dann zum Lesen hochält 'Männer!'. Dann schreibt sie nochmal und unterstreicht rigoros 'eitel'.

Oder am Ende des Exekutivrats, da meinte sie jetzt machten wir Fotos (wollte ich ja auch, aber nicht ganz so wie sie), und dann sollte ich mich auf den Deutschlandplatz setzen und dann zerrte sie den Japaner und danach den Mexikaner ran, damit die sich mit ihren Schildern neben mich setzten und alles realistischer aussehen lassen. Und nur weil sie sich mit dem Mexikaner immer toll versteht hatte ich den die gesamte Woche dennoch noch nicht kennegelernt und sie ermunterte uns nun doch mal vertraulicher zuw irken. Und dann ging sie auf den armen Präsidenten des EB los und sagte ihm ich sei hier Praktikantin und wir müssten Fotos machen. Mann - der schien echt gar nicht glücklich. Ich habe mich zwei mal entschuldigt aber er hat kein Wort gesagt. Und dann wollte Frau Kuhn auch Fotos von ihm und sich und nachher sprach sie fröhlich davon, dass sie ihre Tochter auch immer missbrauche, und dass die sich auch immer beschwere wenn sie ihre Tochter vorschöbe und behaupte die wolle dieses oder jenes wissen etc... Oh mann oh mann - da blamiert sie mich, nutzt mich und sagt dann fröhlich in ihrem Alter sei ihr nix mehr peinlich.
Bloß gut, dass mir auch quasi nix peinlich ist, sonst hätt ich mit der Chefin n Problem. Und ich schätze, wenn ich am Ende meiner diplomatischen Karriere die Fotos anschaue, dann werd ich denken 'da fings an - mit der wahnsinnigen Frau Kuhn'.

Außerdem, ebenfalls währenddes Exekutivrats, rief zwischendurch offensichtlich der Botschafter auf ihrem Handy an um sich nen Zwischenstand geben zu lassen. Ich hörte nur ihren Teil der Unterhaltung, der sich aber zwischendurch auch auf mich bezog "Frau Klüver war klasse!!" (Pause) "Ja, ja - klasse war die!" - "hat alle Papiere geholt - ganz klasse" und als sie am Ende des Gesprächs auflegt guckt sie mich fröhlich an und meint aufmerksamkeit heischend "Hab ich doch gut gelogen - oder?" Oh mann, oh mann, oh mann. Mir blieb fast die Luft weg. Aber witzig.

Frau Kuhn bringt auch Sprüche wie "dann verbinden wir das Überflüssige mit dem Unnötigen..."

Oder sie telefoniert mit Leuten die ich treffen soll (Beispielsweise den Berliner Architekten vom German Room im IFAD) und kündigt mich immer an als "da treffen Sie dann ne hübsche Blondine, das ist unsere Praktikantin Frau Klüver". Ich muss ihr mal sagen sie solle die Erwartungen nicht ständig so hoch hängen ;)

Außerdem möchte die absolut Italienbegeisterte mir auch immer Italiener anschwatzen.
Und erzählt auch immer selber viel, von ihrem Mann, und man kann ja nicht alles selber machen, und jetzt hat er heut morgen wieder son Gesicht gezogen weil er den Rasen mähen soll. Und von ihrem Exfreund - dem Italiener, und den hätte sie letztens getroffen, jetzt hätte ihr Mann gesagt er wolle nicht mit, und die Tochter sei n richtiges Vaterkind und wolle auch nicht mit und da sei sie dann halt allein gefahren, man müsse auch mal an sich denken.
Und der Italiener sei noch genauso wie früher, und nun habe er zwei Seegelboote mit denen er seinen Lebensunterhalt bestreite (nicht mehr nur eins)und sein Leben sei immernoch so unbeständig und er habe sie mit Rosen abgeholt, und all das erzählt sie strahlend und lachend.
Und ansonsten ist sie auch immer sehr an mir interessiert. "Erzählen Sie mir mal von Ihrem XY". "Sieht er denn wenigstens gut aus?"
Irgendwann hatte sie mitbekommen, dass ich erst um 4h ins Bett gekommen war, fragte dann, ob denn wenigstens ein Italiener der Grund gewesen wäre, und als ich das wahrheitsgemäß verneinte meinte sie: "Sie können froh sein, dass das nicht in ihre Bewertung eingeht." *totlach* Letztens hab ich mich mit Herrn Hengstenberg ausführlich beim Mittagessen unterhalten. Das ist der mit dem Sauerkraut und dem Senf und den Gurken.
[Ich glaube nicht dass ich noch eins seiner Produkte kaufen kann ohne dran zu denken, dass der durch und durch grün ist und ich mich nett mit ihm auf der Dachterasse der FAO unterhalten hab :) ] Der war mit bei ner Besuchergruppe von Unternehmern dabei - wir haben uns vorher inner Botschaft übrigens auch darüber amüsiert, da wir nicht wussten warum er mitfuhr auf diese Informationsfahrt, ob er wohl an Senf denke als Nahrungsmittelhilfe für Flutopfer und ähnliche...
Und da bringt Frau Kuhn dann auch mit Begeisterung Sprüche wie "Jetzt schreiben wir mal Ihrem Herrn Hengstenberg, das machen Sie mal, das bereiten Sie mal vor" und erzählt überhaupt allen Sekretärinnen ich habe mit ihm angebandelt etc.
Naja - so ist der Arbeitsalltag mit einer Chefin, die einem dann lachend mitteilt, dass die eine Sekretärin ihr immer unterstelle sie flirte mit dem Typen mit dem sie heute geschäftlich zum Mittagessen war, aber sie habe schon genug zu tun mit ihren Männern, es reiche an Männern, eigentlich meist sehr locker und nett!

So - ich entschuldige mich für diese recht wirre Darstellung meines Arbeitsalltags, an deren Ende ihr immernoch keine Ahnung von meinem Arbeitsalltag habt. Aber immerhin nen Eindruck. Und jetzt bin ich dead tired, und morgen muss ich zum ersten Mal zum IFAD, allein, und dann treff ich nen deutsche Architekten und wir diskutieren mit den IFAD Leuten über den German Room (D zahlt) im neuen Gebäude und er hat voll Schiss und ich darf nix sagen, sondern bloß mitschreiben, bin halt noch nicht qualifiziert Aussagen in DEUs Namen zu machen.
Und muss zusehen, dass ich mir da erstmal nen Gebäudepass besorge - darf ja nicht jeder rein.

Und die Organisationen sind toll - da sind die ganzen Fahnen aller Länder vor, und dann natürlich die hellblaue UN-Fahne, und irgendwie - achja, wer träumt nicht von Frieden und Freiheit und Bildung und Nahrung für alle??
Tut Gutes ihr Lieben - jeder kann seinen Teil beitragen die Welt zu verbessern! Denke an euch!